Montag, 25. Mai 2009

Die ersten eigenen vier Wände

Es gibt viele Gründe sich auf die ersten eigenen vier Wände zu freuen. Ob man nun mit dem ersten Job auszieht, oder vielleicht zum Studienbeginn, es beginnt ein aufregendes Abenteuer. Bei allem Übermut sollte man aber nicht vergessen, das Projekt „Wohnung“ auch gut durchzuplanen. Zuallererst gilt es natürlich eine geeignete Wohnung zu finden. Nützlich sind hier Inserate in Tageszeitungen, Wohnungsbörsen im Internet, oder auch Anschläge direkt an der Uni. Dabei gibt es viele Dinge zu beachten, an die man möglicherweise nicht sofort denkt. Am allerwichtigsten sind natürlich die eigenen finanziellen Möglichkeiten. Daher sollte man sich nicht nur an der Höhe der Miete selbst, sondern auch an den Betriebskosten und den eventuell anfallenden Maklerkosten orientieren. Die Maklerkosten können unter Umständen bis zum dreifachen der Monatsmiete betragen, sind allerdings zumeist verhandelbar. Manchmal ist auch eine Ablöse für diverse Investitionen fällig. Außerdem wird oftmals eine Kaution eingehoben, die ebenfalls bis zur Höhe der dreifachen Miete reichen kann. Wenn sich dann die perfekte Wohnung gefunden hat, beginnen oftmals erst die Probleme – beginnend bei der Finanzierung. Die wenigsten jungen Erwachsenen haben genug Geld beiseite gelegt, um sich locker aus der Tasche eine komplette Wohnungseinrichtung zu finanzieren, ganz zu schweigen von den noch fehlenden Gebrauchsgegenständen wie etwa Geschirr oder Handtücher.

Wenn man dies alles zusammen zählt, muss man für den Einstieg in die Selbständigkeit schon ordentlich viel Geld investieren. Natürlich besteht auch hier die Möglichkeit Kredite aufzunehmen. Zu diesem Zweck gibt es verschiedenste Studentenkredite oder auch Umzugskredite die kleinere Summen zu günstigen Konditionen möglich machen. Der ein oder andere hat vielleicht fleißig in einen Bausparvertrag investiert und hat sich pünktlich zum Auszug über ein kleines Sümmchen gefreut. Für Studenten gibt es weiters auch oftmals Förderungen, die das Haushaltskonto für den Anfang aufstocken. Außerdem kann man sicherlich das ein oder andere Möbelstück aus der elterlichen Wohnung mitnehmen, und sich dadurch ein paar Euro sparen.